Sturm-Check in Dyvig

Ab und zu treibt die Sehnsucht meinen Skipper ja sogar im Winter nach Dyvig. Das war auch heute so. Nach einem kurzen Stopp beim Bootsbauer in Nordborg ist er runter zum Hafen gefahren und hat kurz mal die Lage gepeilt. 

Die Ostseeküste erwartet mit dem Sturmtief „Axel“ heute Nacht das womöglich schwerste Hochwasser seit 10 Jahren. Überall herrscht Alarmbereitschaft. 

Thue war neugierig, wie es in Dyvig aussieht, denn der Wasserstand steigt bereits seit Stunden kontinuierlich an. Heute Nachmittag lag er im Hafen bei ca. 80 cm über normal – mit Tendenz nach oben. Aktuell liegt der Wert bei ca. 1,70 m. 😳 Wir sind gespannt, wie die Nacht verläuft und hoffen, dass unser Lieblings-Heimathafen von größeren Schäden verschont bleibt. 

Schon fast überschwemmt: die Stege in Dyvig

Apropos Dyvig: für alle, die sich im Sommer 2016 darüber geärgert haben, dass nach den Gastspielen zweier Hafenmeisterinnen zum Ende der Saison kaum noch etwas geklappt hat, es keinen Ansprechpartner mehr gab, das Duschhaus nicht mehr regelmäßig gereinigt wurde und der kleine Havnebrugsen meistens geschlossen war: es gibt wieder Licht am Ende des Tunnels! 

Am 1. März 2017 bekommen wir nämlich wieder einen Hafenmeister. 👍🏼 Erling Jensen wird gemeinsam mit seiner Frau Helle, die sich zukünftig um den Mini-Markt kümmern soll, bestimmt dafür sorgen, dass es wieder aufwärts geht mit unserer Sommerheimat. 😊

Und das ist längst nicht alles. Ab dem Frühjahr bekommt Dyvig ein blitzschnelles WLAN, und der Grillplatz am Steg 3 soll erweitert und verschönert werden. Außerdem ist geplant, den Spielplatz von der Anhöhe in den unteren Teil des Hafens zu verlegen. Ob das noch bis zum Frühjahr klappt, steht allerdings noch nicht fest. 

Wir sind zuversichtlich, dass sich alle Gast- und Festlieger zukünftig  in Dyvig wieder wohlfühlen und freuen uns über die positiven Neuigkeiten. Neues Jahr, neues Glück! 🍀🇩🇰⛵️

10 Kommentare

  1. Liebe Martina, Danke für den Beitrag, wir haben uns auch schon gefragt wie es in Mjels so aussieht. Plus 1,7m ist schon richtig viel. Wobei es bei Westwind ja normalerweise zu Niedrigwasser kommt. Diesmal ist wohl die ganze Ostsee vollgelaufen….und ein blitzschnelles WLAN wäre ja mal nicht schlecht. LG und bis bald. Cornelia

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    1. Wir sind seitdem noch nicht wieder da gewesen, aber soweit wir gehört haben, ist wohl alles gut gegangen.

      Von Norderstedt aus braucht man gute zwei Stunden bis nach Dyvig. Seit ein paar Jahren gibt’s ja die neue Autobahn (8) vom Autobahnkreuz Kliplev nach Sønderborg. Damit spart man zwar keine Kilometer, aber nerviges Überland-Gezuckel mit Überholverbot. Es sei denn, der Weg ist das Ziel – dann sollte man unbedingt an der Flensburger Förde entlang fahren. Aber wem erzähle ich das.. 😉

      Liebe Grüße, Martina

      Gefällt 1 Person

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