Statt Demo am 1. Mai…

…lieber Frühstück im Cockpit! Warm eingepackt, bei 5 (in Worten: fünf) Grad, blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. So ging der Tag gestern gleich richtig los. Darauf haben wir uns den ganzen Winter lang gefreut. ☀️

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Um die Mittagszeit sind wir bei leichter Brise zu einem dreistündigen Minitörn ausgelaufen und haben gleich mal gecheckt, ob an Bord auch alles vernünftig funktioniert. (hat da etwa gerade jemand AIS gesagt? 😈) Bei der Ausfahrt aus dem Dyvig Fjord ist uns sogar der erste Schweinswal der Saison begegnet.😊 Was für eine himmlische Ruhe, nur das leise Plätschern des Wassers am Bug war zu hören. Zwischenzeitlich war es so still an Bord, dass wir sogar den Kuckuck an Land rufen hören konnten. Kennt Ihr eigentlich den Aberglauben, der besagt, dass man, wenn man im Frühling den Kuckuck das erste Mal rufen hört, Geld in der Tasche haben sollte? Es heißt, dann müsse man sich das ganze Jahr über keine Geldsorgen machen. Ich hatte leider gerade keins dabei. Aber zum Glück bin ich auch nicht besonders abergläubisch. 😉

Ein Tag wie aus dem Bilderbuch, und abends wartete noch ein weiteres Highlight auf uns. Zwei Schiffe aus Brunsbüttel, die „Godewind“ und die „My Way“ hatten in unserer direkten Nachbarschaft auf den Gästeplätzen der Brücke 4 festgemacht. Die netten Crews – ausschließlich Herren – haben wir dann beim Abendessen auf dem Grillplatz kennengelernt, sie waren ausgesprochen gut gelaunt und unterwegs auf einem zehntägigen Vatertagstörn durch das dänische Inselmeer.

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Bei Carlsberg und Dithmarscher „Beugelbuddelbeer“ kamen wir ins Klönen, und der nette Abend wurde musikalisch an Bord der „My Way“ fortgesetzt. Wer Lust hat, kann hier mal reinhören, Dass Gerd und Dirk früher mal Mitglieder eines Shanty-Chors waren, lässt sich wirklich nicht verleugnen. Man beachte besonders das virtuose Löffelspiel!

Der Abend mit den Jungs aus Brunsbüttel hat uns viel Spaß gemacht, und wenn der Wind sie auch im kommenden Jahr wieder nach Dyvig weht, darf ich vielleicht auch wieder mitsingen, das war einfach klasse. An meiner Textsicherheit muss ich allerdings noch etwas arbeiten, das gebe ich zu!

Was für ein Tag, und ein grandioser Saisonbeginn! Wegen uns kann es gerne so weitergehen. Heute sind wir schnell nachhause geflitzt, um noch ein paar Dinge zu organisieren, aber in ein paar Tagen geht’s schon wieder zurück an Bord. Die Wettervorhersage sieht vielversprechend aus ☀️ und der erste längere Segeltörn steht bevor. Ich hoffe, es geht wieder mal in nördliche Richtung, vielleicht ja nach Samsø…

11 Kommentare

  1. Ein Schweinswal! Und Stille! Wie toll. Mein Mai ist leider mit Arbeit vollgestopft – umso mehr freu ich mich virtuell mitzusegeln. (Am liebsten ja nach Samsö. Das interessiert mich sehr). Ahoi! Stefanie

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    1. Wir tun unser Bestes. Und die Chancen für Samsø stehen gar nicht so schlecht! Lass Dich nicht unterkriegen von der ganzen Arbeit, die nimmt Dir wahrscheinlich sowieso keiner weg. 😉

      Liebe Grüße von Årø!

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  2. Moin, freut mich dass ihr einen schönen Saisonstart hattet. Bei mir lief es nicht ganz so rund. Erste Nacht an Bord ohne Heizung war zwar „frisch“ aber trotzdem schön, Sonntag von Lübeck Richtung Travemünde die Trave runter an der Kreuz und in der großen Holzwiek dann klassisch dämlich auf Schiet gesessen. Naja kommt bei Traveseglern manchmal vor, man will ja keinen Raum verschenken und wenn in der Wende der Tiefenalarm kurz piept war alles richtig. Diesmal hat das Piepen nicht aufgehört, dafür aber die vorwärts Bewegung. Mit fünfzehn PS war das Problem schnell gelöst. Anschließend ein schöner und gemütlicher Kurztörn vor Travemünde, alles gut. Nachmittags , hundert Meter vorm Heimathafen springt der AB nicht an, super! Mit müh und Not in die Heimatliche Box gerettet, puh! Montags dann Ursachenforschung. Jetzt liegt der Vergaser auf meiner Heimatlichen Werkank und heute Ersatzteile bestellt. Vielleicht klappt’s bis zum WE. Der Jockel muss wieder laufen, am 28 Mai soll es drei Wochen losgehen auf Jahrestörn. Wünsche euch Mast und Schotbruch. Gruß Michel.
    P.S. Laut Marine Traffic seid ihr immer noch in Nürnberg. (Salz in die Wunde streu)

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    1. Hallo Michel, das hört sich ja ganz schön abenteuerlich an. Zum Glück ist alles gut gegangen! Jetzt drücken wir Dir die Daumen, dass die Ersatzteile schnell ankommen. ✊🏼

      PS: ja, Nürnberg ist noch immer aktuell. Wie sagt man so schön? Gut Ding will Weile haben! 😉

      Schöne Grüße
      Martina & Thue

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