Zurück an Bord – endlich geht’s wieder los! ⛵️

Schön war’s Zuhause! Es wurden runde (Julia) und „eckige“ (Rea) Geburtstage gefeiert, und wir haben viel Zeit und lustige Stunden mit der Familie, lieben Freunden und unseren netten Nachbarn verbracht.

Ein ganz besonderes Highlight war der vergangene Sonntag, der ganz unter dem Motto „Shanghai meets Hamburg“ stand. Uli und Reiner, Barbara und Wolfgang, Heidi und Klaus und Sonja, die wir aus unserer Zeit in Shanghai kennen, hatten die weite Anreise aus Neustadt, Weinheim, Frankfurt und Hildesheim in den hohen Norden nicht gescheut und sich auf den weiten Weg nach Elmshorn zu Gloria und Hans-Jörg (ebenfalls „Ex-Shanghaier“) gemacht. Nachdem die ganze Truppe am Samstag das Hamburg-Sightseeing-Programm absolviert hatte, trafen wir uns zum leckeren Sonntagsbrunch in Elmshorn.

Wiedersehen beim Sonntagsbrunch
Wiedersehen beim Sonntagsbrunch

Anschließend haben die Mädels in Gloria’s Wintergarten Mahjong gespielt, während die Herren sich auf einer Oldtimer-Ausstellung die Zeit vertrieben. Ein paar alte Autos und Traktoren waren übrigens auch zu sehen… 😜

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Endlich mal wieder Mahjong!

Abgesehen davon, dass ich mich unheimlich gefreut habe, nach einer gefühlten Ewigkeit endlich mal wieder Mahjong spielen zu können, habe ich wirklich tolle, vornehme Ausdrücke gelernt, z.B. „absentieren“, „okkupieren“ und „einschrägen“ (OK, das war ein Insider…). Und obwohl ich schon leicht aus der Übung war, habe ich sogar ab und zu gewonnen!

Der Tag war wunderschön, und wir hoffen, dass wir uns schon bald wiedersehen – vielleicht  im Oktober bei Uli und Reiner in Neustadt an der Weinstraße?

Zuhause wurden schnell noch die Taschen gepackt, und am Montagmorgen ging’s nach dem Frühstück fast auf direktem Weg nach Dyvig, mit nur einem kurzen Pit-Stop beim Skandinavien-Park an der deutsch-dänischen Grenze, denn unsere Bord-Bar musste dringend wieder aufgefüllt werden. 🍺🍷

Dyvig empfing uns freundlich, es war mild und trocken und der Hafen nicht übermäßig voll (in Dänemark sind gerade Sommerferien!). Nachdem eeeendlich alle Taschen ausgepackt und die Vorräte verstaut waren, wurden die Steaks auf den Grill geworfen und wir freuten uns über die schöne Abendstimmung.

Goldenes Abendlicht in Dyvig
Goldenes Abendlicht in Dyvig

Relativ spät abends lief noch die „Taifun“, ein Segel-Schulschiff der Marine-Akademie in Flensburg-Mürwik ein und machte an unserem Steg fest. Thue staunte nicht schlecht, als er plötzlich in ein bekanntes Gesicht blickte: Thomas, den Skipper der „Taifun“, hatte er nämlich vor ein paar Wochen auf unserer ersten Sommertour in Ebeltoft kennengelernt (weil er ja ständig alle Leute anquatscht!), als der dort mit seinen Segelschülern und dem Segelschulschiff „Asta“ im Hafen lag und – genau wie wir – eingeweht war. Es dauerte nicht lange, bis Thomas für einen kleinen Klönschnack bei uns im Cockpit saß und ein Carlsberg mit uns zischte. So klein ist die (Segler-) Welt manchmal!

Heute Morgen sind wir dann fast zeitgleich mit der „Taifun“ von Dyvig ausgelaufen, und es dauerte nicht lange, bis Thomas uns anfunkte. Er hatte unterwegs ein paar Fotos vom „Elbkind“ gemacht, die er uns nun per Mail zuschicken will. Es gibt wirklich nette Leute! 👍🏼😊

Die Fahrt ging durch den Alssund Richtung Sønderborg, wo wir leider fast eine halbe Stunde vor der Klappbrücke warten mussten. Wir waren natürlich nicht allein, denn es sind schließlich Ferien – bei 25 Schiffen habe ich aufgehört zu zählen. Es herrschte jedenfalls ein ziemliches Gewühle!

Gedrängel vor der Klappbrücke in Sønderborg
Gedrängel vor der Klappbrücke in Sønderborg -endlich geht sie auf!

Unter Motor ging’s weiter durch die schöne Flensburger Förde. Zum ersten Mal in diesem Sommer in kurzärmeligen T-Shirts und ohne Fleecejacke – ein denkwürdiger Tag! Wir sprechen natürlich nur von Segeltagen und nicht von den tropischen Temperaturen in Hamburg während unseres Heimaturlaubs – is‘ klar… Gegen 16.00 Uhr machten wir im Stadthafen von Flensburg fest – anfangs auf einem etwas unglücklichen Liegeplatz längsseits am Brückenkopf. Aber weil er damit so gar nicht happy war, schnappte Thue sich gleich den Hafenmeister, um ihn davon zu überzeugen, uns einen besseren (roten) Platz in einer Box zu geben. Das hat zum Glück auch geklappt! 👍😄

Dann ging’s zu Fuß los in Richtung Innenstadt, wo in der Fußgängerzone ein Restaurant neben dem anderen liegt. Was darf’s denn sein? Griechisch? Italienisch? Spanisch? Gutbürgerlich? Junk Food? Hier ist für jeden etwas dabei. Wir landeten schließlich im Restaurant „Borgerforening“, das in einem schönen, alten Innenhof liegt. Die Atmosphäre war nett, beim Essen war allerdings noch reichlich Luft nach oben (Pfeffersteak ohne Pfeffer?!). Aber wir bekamen eine warme Mahlzeit und wurden satt, und es gab ein kühles „Flens“ – das war die Hauptsache!

Es
Es „flenst“ in Flensburg!

Die Wettervorhersage für Mittwoch – also morgen – ist vielversprechend 🌞, und wir bleiben auf jeden Fall noch bis Donnerstag hier. Thue meint übrigens, im Stadthafen von Flensburg zu liegen sei ziemlich teuer. Damit sind natürlich nicht die Hafengebühren gemeint, sondern die gefährliche Nähe zu schicken Boutiquen und Schuhgeschäften… 👗👠👖👙👒😎

Aber Flensburg bietet natürlich noch viel mehr als Shopping – den Museumshafen zum Beispiel. Mal sehen, was wir alles zu sehen bekommen. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

St. Marien Kirche
St. Marien Kirche

 

Blick vom Stadthafen zum Museumshafen
Blick vom Stadthafen zur Altstadt

 

Die schöne Altstadt von Flensburg
Die schöne Altstadt von Flensburg

 

Stadthafen by night
Der Stadthafen by night

5 Kommentare zu „Zurück an Bord – endlich geht’s wieder los! ⛵️

  1. Hallo Martina,

    jetzt also endlich bei gutem Wetter! Wie schön. Ist noch gar nicht so lange her, da war ich auch in der Sonderburg und Flensburg – aber natürlich als Landratte. Viel Spaß und gute Reise, Stefanie

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  2. Wieder mal so schön geschrieben, liebe Martina! Und der Stadthafen von Flensburg sieht gut aus, auch und besonders bei Nacht! Wir wünschen euch weiterhin T-Shirt-Wetter!

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