Rent a dog auf Årø 

Geschafft – am letzten Freitag sind wir nun endlich an Bord eingezogen und unser „Sommerabenteuer“ kann beginnen. Seit dem 22. April gab es nur gelegentliche Stippvisiten in Dyvig, unserem Heimathafen.
 
Vergangenes Wochenende haben wir uns mit unseren dänischen Segelfreunden Torben, Lene und Felix getroffen, seit kurzer Zeit stolze Besitzer einer Nordborg 37 mit dem klangvollen Namen „Acadia“. 
 
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Thue als alter Nordborg-Hase war selbstverständlich gleich zur Stelle, um Torben beim Anschlagen der Segel zu helfen. Abends wurden der Grill angeworfen und ein paar Flaschen Wein entkorkt, und schon fühlten wir uns wieder wie Fische im Wasser. Genau das war es, was uns den ganzen Winter lang gefehlt hatte!
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Unseren ersten Probeschlag haben wir am 2. Mai gemacht und die „Acadia“ ein Stück in Richtung Apenrade begleitet – eine gute Gelegenheit, mal wieder ein schönes Foto vom Schiff zu bekommen. Lene und ich fotografierten wie verrückt, und anschließend wechselten die Aufnahmen per E-Mail ihren Besitzer. So bekam jeder etwas Neues für’s private Fotoalbum. Praktisch!
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Im Dyvig Fjord begegneten uns schon die ersten Schweinswale. Sie wirken so fröhlich und unbeschwert, dass sofort jede Anspannung von mir abfällt, wenn sie schnaufend und prustend neben dem Schiff auftauchen. Irgendwie schwer zu beschreiben, was in so einem Moment in mir vorgeht – aber ich denke, das Wort „Glück“ beschreibt ziemlich genau, was ich empfinde. 🙂
 
Nach ein paar Tagen Hafencamping bei zu viel Wind und Regenwetter in Dyvig haben wir uns heute bei frischem Wind zwischen 8 und 12 s/m aus Südost nach Årø aufgemacht. Das Anlegemanöver war eine kleine Herausforderung, weil – natürlich! – unser treuer, alter Freund, der Anlegewind, mal wieder am Start war. Ein nettes holländisches Paar stand glücklicherweise auf dem Steg und konnte unsere Vorleinen annehmen. Ansonsten ist der Hafen noch ziemlich ausgestorben, nur ein paar kleine Fischerboote und einige wenige Segler haben hier festgemacht. Aber die Saison geht ja auch erst langsam los.
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Dieser gefiederte Freund vertreibt sich die Zeit im Hafen mit ein paar „Trockenübungen“…
 
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Unser erster Weg führte uns zum „Brummers Gaard“, unserem Lieblingsrestaurant auf Årø. Flott wurde ein Tisch für’s Abendessen reserviert, und anschließend der Hofhund Tesso, ein Schnauzer, für einen kleinen Inselspaziergang ausgeliehen. Das Motto bei Brummer’s Gaard heißt nämlich „rent a dog“. So langweilt Tesso sich nicht, und auch die Segler bekommen eine kleine Abwechslung. Eine lustige Idee!
 
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Morgen geht es dann noch einmal zurück nach Dyvig. Dort sind wir am Donnerstag mit Torben & Lene verabredet, um ein bisschen Abschied zu feiern, bevor wir uns das nächste Mal – wahrscheinlich im August auf Læsø – wiedersehen. Und Freitag wollen wir wohl tatsächlich loslegen Richtung Bornholm. Wie spannend!!

3 Kommentare zu „Rent a dog auf Årø 

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